Bischof Fürst besucht Partnerdiözesen in Vietnam

 

Verbunden mit Christen in Vietnam
Bischof Fürst besucht Partnerdiözesen
 

Zu einer zweiwöchigen Pastoralreise bricht Bischof Gebhard Fürst am Sonntag nach Vietnam auf. Zur katholischen Kirche im Land am Mekong unterhält die Diözese Rottenburg-Stuttgart seit 1992 Beziehungen und fördert dort Projekte. 

Das Land zwischen China im Norden sowie Laos und Kambodscha im Westen hat drei Erzbistümer und 23 Bistümer, von denen Bischof Fürst neun besucht. Dabei stehen pastorale und diakonische Projekte im Vordergrund, darunter eine Leprastation und eine Taubstummenschule. Der Bischof wird begleitet vom Leiter der Hauptabteilung Weltkirche, Domkapitular Detlef Stäps.

Bereits 1969 unterstützte Rottenburg-Stuttgart die katholischen Christen in dem kommunistisch regierten Land zum ersten Mal finanziell. Mit der politischen Öffnung Vietnams (Doi-Moi-Politik) wurde Anfang der neunziger Jahre eine intensivere Projektförderung möglich. Am längsten und intensivsten - seit 1992 - bestehen die Beziehungen zur Diözese Vinh nahe der alten Kaiserstadt Hue.

Seither unterstützte die württembergische Diözese in Vietnam rund 400 Projekte mit 4,6 Millionen Euro. Dazu gehören der Bau von Kirchen und Gemeindehäusern, Renovierungen, Bildungsarbeit sowie sozial-diakonische Aufgaben. Mit der Vietnamreise von Bischof Fürst handelt es sich um seine siebte Pastoralreise zu Partnerdiözese in Übersee.(Uwe Renz)

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