Nachrichten - Vietnam - Deutschland - Die Welt

Kardinal Marx: „Christen sind freie, mutige und frohe Menschen“

13.January 2016

Gottesdienst im Gedenkort für die vietnamesischen Märtyrer – Treffen mit Dissidenten

Vor mehr als 3.500 Gläubigen hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, gestern Abend (Ortszeit) in der Basilika von So Kien, etwa 60 Kilometer südlich von Hanoi (Vietnam), zu einem mutigen Glaubenszeugnis aufgerufen. Die Basilika ist der zentrale Gedenkort für die vietnamesischen Märtyrer von Beginn der Missionierung bis ins 19. Jahrhundert. „Ich erlebe bei meiner Reise in Ihrem Land eine Kirche, die jung ist, eine Kirche voller Hoffnung und Freude, die mit Mut und großer Zuversicht in die Zukunft geht. Die Märtyrer zeigen uns: Christen sind freie, mutige und frohe Menschen, die keine Angst haben“, so Kardinal Marx.

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Dân biểu Frank Heinrich đề cập vụ hành hung Đỗ Thị Minh Hạnh trước Quốc hội Đức

11.December 2015

BERLIN - Dân biểu Frank Heinrich (đảng CDU/CSU) đã nêu ra trường hợp cô Đỗ Thị Minh Hạnh trong bài phát biểu của ông trong phiên họp Quốc hội Liên bang Đức ngày 03.12.2015.

Trong đó ông kể rõ về vụ công an Việt Nam hành hung dã man cô Đỗ Thị Minh Hạnh:

“Mới tuần rồi tôi nhận được tin cô Minh Hạnh  với tư cách là thành viên của công đoàn độc lập "Lao Động Việt"- đã bị bắt giữ cùng với một đồng nghiệp vì can tội tham gia buổi gặp gỡ và trò chuyện với công nhân của một doanh nghiệp Nam Hàn... Lực lượng công an đã giải tán cuộc họp mặt này và bắt giữ cô Minh Hạnh cùng với đồng nghiệp Trương Minh Đức. Họ bị giam giữ đến sáng ngày hôm sau và đã bị công an đánh đập tàn nhẫn. Cô Minh Hạnh với thương tích ở đầu và mắt đã phải vào bệnh viện chữa trị. Cho đến hôm nay cô vẫn còn bị rối loạn thị giác.”

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Deutschlands strategischer Partner Vietnam verletzt Menschenrechte - Glaubensfreiheit einfordern!

04.December 2015

PRESSEMITTEILUNG                 

Göttingen, den 25.November 2015

Vietnamesischer Staatspräsident zu Besuch in Berlin (25.11.)

Die anhaltende Verletzung der Glaubensfreiheit in Vietnam muss ein Thema bei den Gesprächen der deutschen Bundesregierung mit Staatspräsident Truong Tan Sang sein, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Trotz des verfassungs¬rechtlichen Schutzes der Religionsfreiheit werden engagierte Gläubige in Vietnam verhaftet, geschlagen, Kirchen beschlagnahmt oder zerstört“, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Ein neues Religionsgesetz, das im Jahr 2016 in Kraft treten soll, wird die Glaubensfreiheit nicht sichern, son¬dern noch stärker einschränken. Mit seinen vagen Formulierungen wird es den Behörden noch mehr Handhabe geben, Katholiken, Protestanten, Buddhisten und andere Glaubensgemeinschaften willkürlich zu drangsalieren und Gläubige an der Religionsausübung zu hindern.“ Vietnams Staatsoberhaupt wird heute aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier empfangen.

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Gauck erwartet Fortschritte bei Menschenrechten in Vietnam

29.November 2015

Berlin (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat beim Besuch des vietnamesischen Staatschefs Truong Tan San die Erwartung geäußert, dass das südostasiatische Land bei Menschenrechten und Meinungsfreiheit Fortschritte macht. Gauck sagte am Mittwoch nach einem Treffen mit dem Staatsgast in Berlin, er sei optimistisch, dass sich Vietnam in einem «Transformationsprozess zum Besseren» befinde. 

Thema des Gesprächs, das Gauck «konstruktiv und freundschaftlich» nannte, waren auch die Spannungen im Südchinesischen Meer. Truong Tan San sprach sich für eine friedliche Lösung des Territorialkonflikts vor allem mit China aus. Anlass des Staatsbesuchs war der 40. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Der vietnamesische Präsident lud Gauck für 2016 zu einem Gegenbesuch ein.
Auf dem Programm des Gastes am Mittwoch standen auch Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Die Gesellschaft für bedrohte Völker forderte, bei den Gesprächen müsse auch die Verletzung der Glaubensfreiheit in Vietnam angesprochen werden. Vor dem Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, demonstrierte eine kleine Gruppe von Regierungsgegnern und forderte «Menschenrechte für Vietnam».

http://www.europeonline-magazine.eu/gauck-erwartet-fortschritte-bei-mens...

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Für einen Neustart in der deutschen Flüchtlingspolitik

27.November 2015

SPD-Chef Sigmar Gabriel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) fordern einen Neustart in der Flüchtlingspolitik. In einem Gastbeitrag für SPIEGEL ONLINE machen sie sich für eine engere Zusammenarbeit mit der Türkei stark. Deutschland könnte dann im Rahmen einer europäischen Anstrengung Kontingente syrischer Flüchtlinge aufnehmen - und so die Asylverfahren entlasten. Eine Beschneidung des Asylrechts lehnen sie ab.

Täglich erreichen rund 10.000 Menschen über die Türkei die griechische Küste und schlagen sich unter teils menschenunwürdigen Bedingungen über den westlichen Balkan in die Europäische Union durch. Täglich kommen Tausende Menschen auch nach Deutschland. Diese Menschen fliehen vor Krieg, Terror und Hunger. Wir fühlen mit ihnen, und sehen uns gleichzeitig vor eine historische Bewährungsprobe gestellt. Spannungen auf dem westlichen Balkan leben wieder auf. Die Solidarität innerhalb der Europäischen Union droht zu zerreißen. Die Helfer in Deutschland und andernorts geraten an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Dabei ist es nicht unbedingt die absolute Zahl der Flüchtenden, die uns an unsere Grenzen bringt, sondern die Dynamik und Geschwindigkeit, mit der die Flüchtlingszahlen in nur wenigen Monaten angewachsen sind. Eine Nation mit mehr als 80 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern wie Deutschland ist nicht mit einer Million Flüchtlingen überfordert. Die Unterbringung und Aufnahme einer solchen Zahl in nur einem Jahr allerdings ist nur schwer und über mehrere Jahre hinweg kaum durchzuhalten.

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Zivilgesellschaftliche und politische Organisationen Vietnams schreiben an die deutsche Bundesregierung und den deutschen Bundestag

20.November 2015

Zivilgesellschaftliche und politische Organisationen Vietnams

Hà-Nội, 15.11.2015

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Joachim Gauck,
Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert,
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,
Sehr geehrter Herr Christoph Strässer, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Angelegenheiten,
Sehr geehrte Vertreter der deutschen Botschaft in Hà-Nội,

anlässlich des Besuchs des vietnamesischen Präsidenten Truong-Tan-Sang Ende November in Deutschland möchten wir, zivilgesellschaftliche und politische Organisationen Vietnams, die Bundesregierung und den deutschen Bundestag bitten, ihre Position und ihren Einfluss auszuüben, damit Herr Truong-Tan-Sang

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Merkel zu Terroranschlägen in Paris"Unser freies Leben ist stärker als Terror"

19.November 2015

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte zu den Terroranschlägen in Paris:
"Meine Damen und Herren, hinter uns liegt eine der schrecklichsten Nächte, die Europa seit langer Zeit erlebt hat. Die Menschen in Paris müssen einen Albtraum von Gewalt, Terror und Angst durchleiden, und ich möchte Ihnen und allen Franzosen heute von hier aus vor allem eines sagen: Wir, die deutschen Freunde, wir fühlen uns Ihnen so nah. Wir weinen mit Ihnen. Wir werden mit Ihnen gemeinsam den Kampf gegen die führen, die Ihnen so etwas Unfassbares angetan haben.

Ich bin in Gedanken bei den mehr als 120 Menschen, denen das Leben geraubt wurde, und ich bin in Gedanken bei den Familien und Angehörigen. Seien Sie versichert: Deutschland fühlt mit Ihnen in Ihrem Schmerz und in Ihrer Trauer. Ich denke auch an die Verletzten   mögen sie genesen, körperlich und seelisch.

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Für vorübergehenden Schutz statt Asyl

28.October 2015

Christian Lindner verdeutlicht, dass die dauerhafte Bleibeperspektive an die traditionelle Anwendung des Asylrechts gebunden werden muss

24.10.2015 - 11:00 FDP-Chef Christian Lindner ist überzeugt: Deutschlands aktuelle Regelungen zur Aufnahme von Flüchtlingen sind den Zuständen der Krise nicht gewachsen. Im Gastbeitrag für die "F.A.Z." plädiert er dafür, das historisch bewährte Instrument des vorübergehenden Schutzes zu nutzen. "Es ist unzureichend, den Blick wie die Bundesregierung nur auf verschärfte Abschiebung zu richten", macht Lindner klar. Die Solidarität mit Menschen in Not sei eine ethische Pflicht. Daraus könne aber keine dauerhafte Bleibeperspektive erwachsen. "Deshalb ist das Asylrecht im Grundgesetz in vielen Fällen das falsche Instrument", konstatiert er.

 

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Territorialstreit um Spratly-Inseln: USA schicken Kriegsschiff ins Südchinesische Meer

27.October 2015

Peking baut seine Präsenz im Südchinesischen Meer aus - nun reagieren die USA mit einer ungewöhnlichen Mission: Der Zerstörer "USS Lassen" soll stundenlang nah vor den Spratly-Inseln kreuzen. Chinas Botschafter in Washington kritisiert die "Muskelspielchen".

Die USA haben eins ihrer Kriegsschiffe ins Südchinesische Meer entsendet. Der Zerstörer "USS Lassen" kreuzt nach Angaben eines Mitarbeiters des Verteidigungsministeriums in rund zwölf Seemeilen Entfernung zu den künstlichen Inseln, die China derzeit in dem Meer aufschüttet.

"Die Mission hat begonnen", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den Mitarbeiter. Mehrere Stunden lang soll das Schiff in der Gegend bleiben, in den kommenden Wochen sollen weitere Patrouillenfahrten folgen. Wie der Sender CNN berichtet, hat US-Präsident Barack Obama den Einsatz genehmigt - für China ein Affront....(weiterlessen):
http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-schicken-kriegsschiff-uss-lass...

Flucht und Asyl

16.October 2015

Reform kann in Kraft treten

Schnellere Asylverfahren, weniger Fehlanreize, leichtere Rückführung abgelehnter Asylbewerber, mehr Unterstützung für Länder und Kommunen, rasche Integration in den Arbeitsmarkt – das sind die wichtigsten Punkte des Gesetzespakets zur Asylpolitik. Nach dem Bundestag hat heute auch der Bundesrat zugestimmt. Die Änderungen sollen zum 1. November in Kraft treten.

Gestern hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung um Zustimmung zu dem Gesetzespaket geworben. Menschen ohne Asylanspruch müssten das Land schneller verlassen, Schutzbedürftige bekämen dagegen effizientere Hilfe, sagte Merkel.

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Sehr ho­her Asyl-Zu­gang im Sep­tem­ber 2015

12.October 2015

Im September 2015 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 43.071 Asylanträge gestellt

Dies bedeutet einen Anstieg von 126,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat September 2014.

Entschieden hat das Bundesamt im September 2015 über die Anträge von 22.983 Personen. Dies bedeutet einen Anstieg von 166,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat September 2014 (8.615 Entscheidungen). 8.690 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention (37,8 Prozent aller Asylentscheidungen).

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Kauder trifft Menschenrechtler in Vietnam

01.September 2015

Fraktionsdelegation informiert sich über Christenverfolgung in Vietnam

Vietnam hat einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg hinter sich. Doch bei Demokratie, Menschenrechten und speziell der Religionsfreiheit gibt es immer noch Defizite. Der Unionsfraktionsvorsitzende Volker Kauder macht sich derzeit vor Ort ein Bild der Lage.

Dabei spielt das Thema Christenverfolgung eine ebenso große Rolle wie die Durchsetzung von Menschenrechten. Auch wenn die Situation sich in jüngster Vergangenheit zu entspannen scheint, macht Kauder das in Hanoi zum Thema - und lädt als einen Test bedrängte Menschenrechtsaktivisten nach Deutschland ein. Auch Vertreter der kommunistischen Partei erhalten eine Einladung.

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Danke Deutschland

31.August 2015 | VON JOSEFINE DOM

Vietnamesen gedenken der vielen Opfer des Kommunismus in ihrer Heimat

Troisdorf, 29.8.2015. Unter dem Motto „DANKE DEUTSCHAND“ fand eine vom Bundesverband der vietnamesischen Flüchtlinge in Deutschland und dem Verein der vietnamesischen Flüchtlinge in Mönchengladbach organisierte Wiedersehens-Dank-und Gedenkveranstaltung statt. Im  40. Jahr (1975 – 2015) der gewaltsamen Besetzung Südvietnams durch die kommunistische Armee wolle man den vielen Opfern gedenken. Im April 1975 begönne für das ganze vietnamesische Volk die Leidensgeschichte mit Vertreibung, Flucht, Umerziehungslagern.  Es soll  dabei, laut Veranstalter, aber auch um ein Wiedersehen mit den Rettern und Wohltätern gehen. Man wolle ausdrücklich daran erinnern und öffentlich dafür danken, wie Deutschland den Boat-peoples damals geholfen hatte.

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Fortsetzung der Unterschriftenkampagne der Europäischen Intellektuellen (470) für die Freiheit des Rechtsanwalts Le Quoc Quan (Aktualisiert am 26.06.2015)

02.November 2014

Am 15.02.2014 hat Hr. Prof. Dr. Johannes Kals stellvertretend für 70 Intellektuellen (*) ein Schreiben an Frau Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatssekretärin im Außenministerium geschickt, verbunden mit der Bitte um Unterstützung für die bedingungslose Freilassung vom prominenten Blogger und Menschenrechtsaktivist Lê Quốc-Quân, der am 18.02.2014 im Revisionsverfahren erneut vor Gericht gestellt wird.

Im Brief an die Staatssekretärin erwähnte Hr. Prof. Kals

1. sein Schreiben vom 25.11.2013, das er mit über 30 anderen Intellektuellen an den vietnamesischen Ministerpräsidenten Nguyễn Tấn Dũng geschickt hatte, um die Freilassung von Lê Quốc-Quân zu fordern;

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Arbeitsrechtsaktivistin in der Kreisverwaltung

18.June 2015

kb | 17.06.2015

Was haben Kommunen mit ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in Vietnam zu tun? Dieser Frage wird Duong Thi Viet Anh von der vietnamesischen Menschenrechtsorganisation CDI kommenden Freitag, den 19. Juni um 18:30 Uhr in Bad Kreuznach auf den Grund gehen. Eine Übersetzerin begleitet die Veranstaltung.

Zur Abendveranstaltung im Ratssaal der Kreisverwaltung laden das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN), die Stadt und Kreisverwaltung Bad Kreuznach, der dortige Weltladen und die Christliche Initiative Romero (CIR) ein. Warnschutzjacken, Schnittschutzhosen, Hemden: Allein Kommunen und Länder geben jährlich mehrere Millionen Euro für den Einkauf von Berufskleidung aus – sei es für die Feuerwehr, das Grünflächenamt, die Müllabfuhr oder die Busfahrerin. Doch wo kommen diese Produkte her? Mehrere deutsche Unternehmen lassen Arbeits- und Berufsbekleidung in Fabriken in Vietnam u.a. für deutsche Kommunen produzieren. Auch für die Computerproduktion wird Vietnam zu einem immer beliebteren Standort.

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